Klöster Hunsrück-Naheland

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Touristische Informationen

Kirche und Kloster

Die Kirche Mariä Himmelfahrt zu Spabrücken wurde 1731-36 in barockem Stil erbaut, blieb jedoch architektonisch durchaus dem gotischen Vorgängerbau von 1359 verpflichtet. Die thronende Madonna im Zentrum des Hochaltars stammt ebenso wie eine Pietà in einer Nische auf der linken Seite aus dem 14. Jahrhundert. Die übrige Kirchenausstattung wurde im 18. Jahrhundert offenbar von den Franziskanern vor Ort gefertigt. Bemerkenswert sind die lebensgroßen Holzfiguren im Hochaltar, in den Seitenaltären sowie auf Konsolen seitlich des Mittelschiffs.

Die nördlich unmittelbar an die Kirche angrenzenden Klostergebäude wurden in den 1720er Jahren errichtet und sind in einfachen Formen gehalten.

Ort und Region

Spabrücken ist eine Station auf dem Nahehöhenweg, dessen finale, ca. 24 km lange Etappe hier beginnt; sie führt nach Bingen an den Rhein.
Südöstlich an Spabrücken grenzt Dalberg, das mit der gleichnamigen Burgruine aufwartet.

Ca. zehn Kilometer südöstlich liegt Bad Kreuznach. Hier gibt es u. a. die Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, die das Wahrzeichen der Stadt darstellen. Daneben sind mehrere Kirchen zu besichtigen, so die auf einer Naheinsel befindliche Pauluskirche aus dem 14. Jahrhundert, die die größte Kirche zwischen Mainz und Trier darstellt, sowie die Pfarrkiche St. Nikolaus, ehemalige Klosterkirche der Karmeliter.

Empfohlene Zitierweise

F. Büren: Spabrücken - Franziskaner Mariä Himmelfahrt. Touristische Informationen. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/hunsrueck-naheland/spabruecken-franziskaner-mariae-himmelfahrt/touristische-informationen.html> (Letzter Aufruf: 23.01.19)