Klöster in Rheinhessen

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Ibersheim - Deutscher Orden

Kirchlich unterstand Ibersheim seit dem 11.Jh. dem Archidiakonat des Kollegiatstifts St.Paul (Worms).
Seit dem 13.Jh. ist eine Niederlassung der Deutschherren nachgewiesen. Die Kommende war abhängig von der Ballei in Koblenz. Sie befand sich auf einem Gut des Kollegiatstifts St. Paul.
1285 verpfändeten Graf Friedrich III. (+ 1287) von Leinigen und sein Sohn Friedrich IV. (+ 1316) ihre Vogtei in Ibersheim und das Recht am Salmenfang um 200 Pfund Heller an die Ballei Koblenz.
1315 finden sich Hinweise auf Streitigkeiten mit dem Stift St. Paul.
1465 fiel der Besitz des Ordens an die Grafen von Leiningen. Rheinaue, Salmenfang und Hof wurden an Landgraf Hasso von Leiningen und seine Frau Elisabeth verkauft.
1481 sprach Erzbischof Johann II. von Trier dem Kurfürsten von der Pfalz das Dorf Ibersheim zu.

Im Ortswappen von Ibersheim findet sich auch das Tatzenkreuz des Deutschordens.

Empfohlene Zitierweise

Rommel, Martina: Ibersheim - Deutscher Orden. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/ibersheim-deutscher-orden.html> (Letzter Aufruf: 14.12.18)