Klöster in Rheinhessen

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Geschichtlicher Abriss Kloster Jakobsberg (Ockenheim)

Kloster- bzw. Stiftsgeschichte / Geschichte der Kommende

Der Ockenheimer Pfarrer Blasius Cäsar errichtete im Jahr 1720 auf dem Jakobsberg eine Wallfahrt zu Ehren der Vierzehn Nothelfer, die sich großer Beliebtheit erfreute. Hauptwallfahrtsort war der vierte Sonntag im Juli. Schon bald siedelten sich Eremiten auf dem Jakobsberg an, die in einem Raum unter dem Dach der alten Kapelle lebten.

Im 20. Jahrhundert wurden Trappisten aus der holländischen Abtei Echt auf dem Jakobsberg angesiedelt, deren Konvent 1950 aufgehoben wurde. Nachdem zwischenzeitlich Jesuiten hier ein Noviziat und ein Exerzitienhaus eingerichtet hatten, erwarb die Benediktinererzabtei St. Ottilien im November 1960 das Kloster auf dem Jakobsberg, welches 1962 zum Priorat erhoben wurde.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Ockenheim - Kloster Jakobsberg. Geschichtlicher Abriss. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/ockenheim-kloster-jakobsberg/geschichtlicher-abriss.html> (Letzter Aufruf: 20.05.19)