Klöster in Rheinhessen

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Die Ausstattung der Kirche ist bis auf wenige Stücke verloren gegangen. Gerettet wurden nach Arens Alabasterreliefs, ein Eisengitter und das Chorgestühl. Das Chorgitter der Kirche, von dem eine von Oberbaudirektor Anselm Franz Frh. Ritter zu Grenesteyn gefertigte Bleistiftzeichnung[Anm. 1]existiert, ordnet Arens in die Zeit von der Wende von 16. zum 17.Jh. ein.

Seit 1980/81 ist das Chorgestühl, das im 19. Jh. (1842 und 1876) Wiederherstellungsarbeiten unterzogen wurde, wieder im Ostchor des Mainzer Domes aufgestellt und dient der liturgischen Nutzung beim Stundengebet (Terz und Vesper). Ein Messkelch aus dem Jahr 1563 befindet sich im Domschatz[Anm. 2].

Anmerkungen:

  1. siehe Arens, Chorgitter Zurück
  2. Vgl. Arens, Inschriften, Nr. 452 Zurück

Empfohlene Zitierweise

Martina Rommel: Mainz - St. Gangolph. Relikte. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-gangolph/relikte.html> (Letzter Aufruf: 23.09.19)