Klöster am Mittelrhein

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GEO:50.107932,7.72536

Hinweise

Führungen

Klosterbereich, Garten und Kirchenruine sind in Privatbesitz. Führungen können unter www.kulturhaus-oberwesel.de arrangiert werden. Ebenso Besichtigungen das Haagsturms, Bäckereimuseum, sowie ein Sparziergang durch die Altstadt, der auch am Minoritenkloster vorbeiführt.

Während der Winterpause des Stadtmuseums vom 1. November bis 31. März haben Kulturhaus-Büro und Museumsshop Dienstag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Museumsbesuche und Gruppenführungen sind auch in der Wintersaison auf Anfrage möglich.

 


Minoritenkloster (Oberwesel)

Minoritenkloster - Kirchenruine

Die Ruine des ehemaligen Minoritenklosters in Oberwesel bildet einen markanten Kontrast zu den beiden großen, das Stadtbild prägenden Stiftskirchen Liebfrauen und St. Martin mit ihren reichen Kunstschätzen.
Das Kloster war eines der ältesten Franziskanerklöster Deutschlands und wurde nur 16 Jahre nach dem Tod des hl. Franziskus († 3.10.1326) gegründet. Seine Blütezeit, in der es auch eine bedeutende Lateinschule besaß, erlebte es vom frühen 14. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, dann begann, wohl als Folge der Reformation, sein Niedergang. Um 1558 aufgehoben, kam wenigstens ein Teil der Gebäude von 1621 bis zur endgültigen Auflösung 1802 wieder in den Besitz des Ordens. Nach einem vernichtenden Brand im Jahre 1836 wurden Kirche und Kloster nicht wieder aufgebaut und sind seitdem nur noch als Ruine erhalten.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Oberwesel - Minoritenkloster. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/mittelrhein-lahn-taunus/oberwesel-minoritenkloster.html> (Letzter Aufruf: 14.12.17)