Klöster in Rheinhessen

Zur Übersichtskarte der Region

 

Orgel

Eine Orgel wird erstmals 1500 genannt. Sie stand auf dem Lettner zwischen zwei Altären. Um die Wende zum 17. Jahrhundert  „wurde eine in dem Gewölbe unter der Kustorie über dem Thomasaltar und über dem Eingang von der Sakristei in den Chor aufgestellt[Anm. 1].  Nach dem Abbruch der ersten Orgel  mit dem Lettner 1678 wurde eine neue gebaut, die aber wegen ihres schlechten Klangs schon 1705 durch ein neues Instrument ersetzt wurde. Gleichzeitig wurde auch eine Orgel für die Marienkapelle gebaut. Beide Orgeln wurden 1793 zerstört.

 

 

Glocken

Im Kloster gab es sieben Glocken, die älteste von 1510[Anm. 2]. Ihr Geläut war „wegen des lauten, durchdringenden Tones und des hervorragenden Zusammenklangs das schönste der Stadt nach denen des Domes und von Liebfrauen“.

Anmerkungen:

  1. Fritz Arens, Die Kunstdenkmäler der Stadt Mainz,  S. 330 Zurück
  2. Ebd., S. 333. Danach auch das folgende Zurück

Empfohlene Zitierweise

Reinhard Schmid: Mainz - St. Jakob. Ausstattung. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-jakob/ausstattung.html> (Letzter Aufruf: 21.07.19)