Klöster Hunsrück-Naheland

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Archivalien und Literatur St. Maria Klosterkumbd

Archivalien

Die reichen Bestände des offensichtlich vorbildlich geführten Archivs von Kumbd kamen wahrscheinlich im Laufe der Reformation, spätestens aber nach Einziehung der Klostergüter 1574 über Simmern nach Heidelberg. Hier wurde der größte Teil des Klosterarchivs bei einem großen Brand in Kanzlei und Archiv der "Geistlichen Güteradministration" am 22. Dezember 1729 zum größten Teil vernichtet; "der spärlich erhaltene Rest des urkundlichen Materials liegt heute weit verstreut": W. Wagner, Das Zisterzienserinnenkloster Kumbd, S. 13.

  • Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 76: Chumd, Zisterzienserinnenkloster.
  • Mainzer Urkundenbuch 1, bearb. von Manfred Stimming. Ndr. Darmstadt 1972.

Literatur

  • Magnus Backes – Hans Caspary – Norbert Müller-Dietrich (Bearb.), Die Kunstdenkmäler des Rhein-Hunsrück-Kreises. Teil 1: ehemaliger Kreis Simmern 1. München 1977, S. 585-588.
  • Willi Wagner, Das Aufsichtsrecht Eberbachs über die ihm unterstellten Zisterzienserinnenklöster mit besonderer Berücksichtigung von Kumbd. In: Landeskundliche Vierteljahresblätter 10 (1964), S. 160-172.
  • Willi Wagner, Das Zisterzienserinnenkloster Kumbd (Hunsrück). Ratingen, Kastellaun, Düsseldorf 1973 (= Schriftenreihe des Hunsrücker Geschichtsvereins 6).
  • Stefan Weber: Das Leben des Eberhard von Kumbd. Heidelbergs Anfänge und weibliche Frömmigkeit am Mittelrhein. Neuedition, Übersetzung, Kommentar (Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde, Bd. 11) Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2004.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Klosterkumbd - Zisterzienserinnenkloster St. Maria. Archivalien und Literatur. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/hunsrueck-naheland/klosterkumbd-zisterzienserinnenkloster-st-maria/archivalien-und-literatur.html> (Letzter Aufruf: 23.09.19)