Klöster am Mittelrhein

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Besitz- und Wirtschaftsgeschichte Kloster St. Beatusberg (Koblenz-Karthause)

Nachdem die Kartause in ihren Anfangsjahren noch stark unter den Schulden des Benediktinerklosters gelitten hatte, kam es dank zahlreicher Wohltäter im 15. Jahrhundert zu einem beachtlichen wirtschaftlichen Aufstieg. Zu den Gönnern gehörten die Erzbischöfe Balduin von Luxemburg und Kuno von Falkenstein, außerdem Nikolaus von Kues, Stiftsherren aus Koblenz, Limburg und Oberwesel sowie viele Angehörige der Koblenzer Bürgerschaft, die mit der Kartause innerlich eng verbunden war. Um 1500 verfügte diese über Besitz, Einkünfte und sonstige Rechte in etwa sechzig Ortschaften im Großraum Koblenz. Fernbesitz in den Niederlanden wurde wieder veräußert, die mittelrheinischen Besitzungen blieben bis zur Aufhebung des Klosters fast vollständig in der Hand der Kartause.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Koblenz - Kloster St. Beatusberg. Besitz- und Wirtschaftsgeschichte. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/mittelrhein-lahn-taunus/koblenz-kloster-st-beatusberg/besitz-und-wirtschaftsgeschichte.html> (Letzter Aufruf: 23.08.19)