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Hinweise

Allgemeiner Überblick

St. Johannis - Außenansicht[Bild: Katharina Ücgül/IGL]
St. Johannis - Außenansicht[Bild: Katharina Ücgül/IGL]

Das Stift St. Johannis wird urkundlich erstmals 1128 erwähnt, doch bestand es wohl bereits im 11.Jh. Es war finanziell schlecht ausgestattet und verfügte im Gegensatz zu anderen Stiften nicht über einen eigenen Immunitätsbezirk.
Die Blütezeit des Stiftes endete spätestens im 16. Jahrhundert. Seit 1552 fand in der Stiftskirche auch der Gottesdienst des Viktorstiftes statt. Ein Visitationsbericht aus dem Jahr 1594 zeigt die Krise des Stiftes deutlich: Gottesdienstliche Disziplin und klerikales Betragen der Stiftsmitglieder waren in Verfall geraten. Erzbischof Wolfgang von Dalberg (1582/1601) und seine Nachfolger mühten sich zwar um eine innere Reform, doch wurde der Prozess durch die Wirren des 30jährigen Krieges, in die auch Mainz geriet, aufgehalten.
1802 wurde das Stift aufgehoben.

Verfassung

An der Spitze stand zunächst der Propst.
Die Propstei wurde 1189 der Domkustodie inkorporiert.
Die zunächst 12 Kanonikerpfründen wurden schon im 13. Jahrhundert auf 11 reduziert.

Empfohlene Zitierweise

Rommel, Martina: Mainz - St. Johannis. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-johannis.html> (Letzter Aufruf: 27.02.21)