Klöster in Rheinhessen

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Bischof Simon von Worms weihte am 8.6.1287 eine Kapelle zu Ehren des hl. Theobald, einen Kreuzgang und den Friedhof.

Die Kirche, eine um 1300 entstandene flachgedeckte Hallenkirche, sollte zu Ehren Christi und Mariens konsekriert werden.

Ein um 1300 entstandenes Gemälde an der Nordwand der Kirche zeigte, so O. Böcher, Christus und wahrscheinlich das Stifterpaar. Möglich ist nach seiner Ansicht auch die Darstellung des Stifters und seiner Tochter.

Am 2.4.1293 wird die Weihe des Hochaltars zu Ehren Mariens und ihrer Mutter Anna bezeugt, ebenso die Weihe von Seitenaltären (St. Jakobus  und St. Agnes).

I. Spille verweist auf Wandmalereien aus der Zeit um 1300.

Die ehemalige Klosterkirche wurde Pfarrkirche von Hochheim.

Die 1463 angeschaffte Marienglocke kam im 17. Jh. in die Kirche St. Peter.

Nach der Auflösung des Konvents wurde die Kirche bis 1609 durch die reformierten Gläubigen genutzt.  Den Katholiken wurde die Kirche 1706 wieder zugesprochen; bis 1708 fanden Renovierungsarbeiten statt.

Umfangreiche Renovierungsarbeiten fanden auch 1951 statt.

Empfohlene Zitierweise

Rommel, Martina: Worms - Maria Himmelskron. Kirche. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/worms-maria-himmelskron/kirche.html> (Letzter Aufruf: 20.05.19)