Klöster in Rheinhessen

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Die Ritter lebten außerhalb der Klostermauern. Die Gebäude der Niederlassung lagen zwischen Westhofen und Osthofen westlich der Schleifgasse am Seebach. Die Hofreite maß in der Länge nach B. Schnabel (S. 115) : 114 Fuß (28,5 m), in der Breite 66 Fuß (16,5 m).

In der Altmühle haben sich Reste eines mittelalterlichen Gebäudes erhalten, das „wohl zur Kommende“ gehört hat. [Anm. 1].

In dem Ordenshaus muss es eine Kapelle gegeben haben, doch ist ihre Lokalisierung innerhalb des Gebäudekomplexes ungewiss[Anm. 2]. Erwähnt wird eine dem Orden inkorporierte Marienkapelle. Dem Templerorden stand hier das Patronat zu.

Erwähnt wird eine dem Orden inkorporierte Marienkapelle. Dem Templerorden stand hier das Patronat zu.

Die Gebäude dienten nach der Vereinigung der Kommende mit der Kommende Worms allein als Gutshof. 1810 wurde der Gebäudekomplex versteigert (s. Worms, Johanniter).

Anmerkungen:

  1. B. Schnabel, Mühlheim, S. 115 Zurück
  2. B. Schnabel, Mühlheim, S. 116 Zurück

Empfohlene Zitierweise

Martina Rommel: Osthofen/Mühlheim - Templer. Gebäude. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/osthofenmuehlheim-templer/gebaeude.html> (Letzter Aufruf: 23.09.21)