Religiöses und spirituelles Wirken Kloster Hillesheim

Kulturelle Leistungen

Schulen und Ordensstudium

Durch die Gründung einer Lateinschule „ in humanioribus litteris“ erlangte das Kloster größeres Ansehen. Die Errichtung 1707 wurde vom Erzbischof genehmigt. Einige Jahre später geriet sie wegen leidiger „Kriegs-Troublen und darob gehabte vielfältige Drangsale wieder in Verfall“ (Schorn/Schannat) und musste ihre Pforten schließen.
1759 erfolgte mit erneuter Erlaubnis des Trierer Kurfürsten, Johann Philipp von Walderdorff, „die fünf kleinen lateinischen Schulen, welche ehedem in Flor gewesen wieder zu errichten". 1762 wurden Schüler in den fünf Klassen von zwölf Patres und vier Laienbrüder des Klosters unterrichtet. 1785 waren noch 35 Schüler aus dem weiteren Umkreis zu verzeichnen. Knapp 9 Jahre später, 1794, drückten nur noch 5 Schüler die Bänke der Lateinschule. Mit dem Einmarsch der französischen Revolutionsheere schloss die Anstalt ihre Pforten.

Für Schug diente die auch scherzhaft" Heckengymnasium" genannte Schule manchem Eifeljungen als "Vorschule" zu den akademischen Studien.

Empfohlene Zitierweise

Brauksiepe, Bernd: Hillesheim - Kloster Hillesheim. Religiöses und spirituelles Wirken. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/eifel-ahr/hillesheim-kloster-hillesheim/religioeses-und-spirituelles-wirken.html> (Letzter Aufruf: 14.12.18)