Archivalien und Literatur Karmeliterkloster Beilstein

0.1.Klosterbibliothek

Der Orden verfügte über eine nicht unbedeutende Bibliothek, die nach der Säkularisation in die Koblenzer Gymnasialbibliothek gekommen und danach auch zum Teil in die Bonner Universitätsbücherei gelangt ist. Die Bibliothek in der Stiftung des Görres-Gymnasiums umfasst derzeit rund 20 000 Bände. Über den Beilsteiner Bestand liegen derzeit (noch) keine verbindlichen Aussagen über Umfang und Themenstellung der Bücher vor.

0.2.Archiv in Prag

Urkundenbestand: Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein, bearbeitet von Johannes Mötsch, Landeshauptarchiv Koblenz. Sie erschließen die älteren Urkunden des Archivs der Fürsten von Metternich(-Vettelhoven), das sich, bedingt durch die Besitzwechsel und das politisch-dynastische Schicksal der Herrschaften Beilstein, Winneburg und Metternich, heute in Prag befindet. Die meisten der registrierten Urkunden entstammen dem Archiv der Herren von Braunshorn bzw. der Herrschaft Beilstein an der Mosel. Insgesamt sind 235 Urkunden für die Zeit von 1209 bis 1400 verzeichnet, darunter 12 Urkunden aus dem 13. Jahrhundert und 18 größtenteils bisher nicht edierte Königsurkunden Adolfs von Nassau, Heinrichs VII., Ludwigs des Bayern und Karls IV.

0.3.Karten, Lagepläne, Grundrisse, Ansichten

Ansichten: Kupferstich von Mattheus Merian, 1646, Burg Metternich von Osten vor der Zerstörung am 12. Oktober 1689

Gemälde: von Hurting, Beilstein um 1841, Beilstein (Gemälde) von George C. Stanfield, (1828-1878), Beilstein an der Mosel, 1859, Öl auf Leinwand, 60 x 96 cm, Privatbesitz

Grundrisse: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz- Die Kunstdenkmäler des Kreises Zell, bearbeitet von Hans Vogt, Düsseldorf 1938, Nachdruck der Ausgabe Düsseldorf, 1984.

0.4.Benutzte Literatur

  • Peter Blum: Beilstein. Beilstein 1956. In: Kurtrierisches Jahrbuch 1991, Trier 1991, S, 342 ff.
  • Georg Dehio:  Rheinland-Pfalz Saarland. Sonderausgabe Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Darmstadt 1985.
  • J. Dünchen: Beilstein - Das Dornröschen an der Mosel. In: Zeitschrift für Heimatkunde. Koblenz 1921.
  • Monika Escher und Frank G. Hirschmann: Die urbanen Zentren des hohen und späteren Mittelalters. Bd. 3. Trier 2004, S. 57.
  • Alphons Friedrichs und Karl Josef Gilles: Beilstein an der Mosel (überarbeitet v. Schommers, Reinhold) In: Rheinische Kunststätten. 2. Auflage. 1987, Heft 242.
  • Markus Friderichs: Fürst Clemens Lothar von Metternich auf Winneburg und Beilstein. In: Heimatjahrbuch Cochem-Zell. 2001, S. 114 ff.
  • P. Kees: Von den Dynasten der Burg Beilstein. In: Heimatjahrbuch Zell. 1969, S. 52–56.
  • Kunstdenkmäler des Kreises Zell, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. 19. Hans Vogts (bearbeitet). Düsseldorf 1938. Nachruck 1984.
  • Johannes Mötsch: Johann von Braunshorn und die Herrschaft Beilstein. In: Freckmann, Klaus, (Hg.): Sobernheimer Gespräche III. Das Land an der Mosel - Kultur und Struktur. 1995.
  • F. Pauly: Das Landkapitel Zell-Kaimt. In: Rhein. Archiv, Nr. 49, Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier, 1957.
  • Ludwig Petry: Handbuch der historischen Stätten Deutschland. Band 5. Rheinland-Pfalz und Saarland. Stuttgart 1988.
  • F. Riedel: Die Mosel-Eifel-Hunsrück-Region als Orgellandschaft. In: Ars Organi. Jh. 46. 1998. S. 2–9.
  • Carl Schorn: Eiflia Sacra. 1888. Neudruck der Ausgabe Osnabrück 1966.
  • Ewald Wegner: Dornröschen in Beilstein. Ein vollständiges Raumbild des Barock. In: Baudenkmäler in Rheinland-Pfalz 2004, Mainz 2004.

Empfohlene Zitierweise

Bernd Brauksiepe: Beilstein - Karmeliterkloster. Archivalien und Literatur. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/beilstein-karmeliterkloster/archivalien-und-literatur.html> (Letzter Aufruf: 20.02.19)