Adressen

Karmeliterkloster Beilstein Klosterstr. 5556814 Beilstein
Klostercafé Beilstein Klosterstraße 55 56814 BeilsteinTel 02673-1674Fax 02673-9623903Webseite
Heimat- und Verkehrsverein Beilstein e.V. Bachstr. 4756814 BeilsteinTel 026 73-900191Fax 02673-900191

Übernachtung im Kloster

Ferienwohnung für Familien und Ehepaare (4 Plätze) im Klosterbereich
Tel.: 02673-1653
Fax: 02673-168

Touristische Informationen

Das Kloster

Kloster Beilstein - Klostercafé[Bild: Katharina Ücgül/IGL]

Über dem Dorf steht die alte im 17. Jh. erbaute dreischiffige Hallenkirche der Karmeliter. Der Aufstieg führt über eine Treppe mit mehr als 100 Stufen. Von oben hat man einen phantastischen Ausblick über den kleinen Ort mit seinen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen. In dem anliegenden Klostercafé mit seinen schönen Terrassen kann man den weitem Blick auf eine der beeindruckendsten Moselschleifen genießen. Gastronomie im Kloster: Klostercafé und Restaurant mit Klostergarten und Kreuzgangstuben, 14 Tage vor Ostern bis 15. November, täglich am 9 Uhr geöffnet, in der Winterzeit sonntags ab 10 Uhr geöffnet. Übernachtung im Kloster: Ferienwohnung im Klosterbereich.

 

 

Die Stadt

Kaum ein anderer und so kleiner Ort wie Beilstein hat eine so reiche Vergangenheit und kann so viele Denkmäler aus seiner Geschichte vorweisen. Nicht um sonst steht dieser romantische Fleck unter Denkmalschutz. Beilstein hat eines der am besten erhaltenen historischen Ortsbilder an der Mosel und wird auch als Dornröschen der Mosel bzw. als Miniatur - Rothenburg  bezeichnet. Jedes Jahr findet im Juli und August der „Beilsteiner Märchensommer“ statt, bei dem das Marionettentheater aus Cochem im Weinbaumuseum Märchen aufführt. Die Bezeichnung Beilsteins als Dornröschen der Mosel steht auch im Zusammenhang damit, dass zum Auftakt und Abschluss des Märchensommers immer das Grimmsche Märchen Dornröschen in einer traditionellen Version auf der Guckkastenbühne aufgeführt wird.

Der hübsche Marktplatz von 1322 mit dem alten Zehnthaus von 1577 ist sehenswert. Über dem Dorf steht die alte im 17. Jh. erbaute dreischiffige Hallenkirche der Karmeliter. Der Aufstieg führt über eine Treppe mit mehr als 100 Stufen. Von oben hat man einen phantastischen Ausblick über den kleinen Ort mit seinen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Beilstein gehört auch die Burgruine Metternich, die heute nur noch ein unvollkommenes Bild von den einstmaligen Ausmaßen der Anlage zeigt. Die Feste stammt aus dem 15. Jh. und befand sich ab 1637 in Besitz des Freiherrn von Metternich. Während der Pfälzischen Erbfolgekriege wurde die Burg  zunächst geplündert und anschließend 1689 zerstört. Über die enge Schlossstraße im Ortskern erreicht man in einigen Minuten die ausgedehnte Wehranlage mit Mauerresten, runden Ecktürmen  und dem fünfeckigen Bergfried um 1200. Er ist fast noch in völliger Höhe erhalten und kann bestiegen werde. Der Aufstieg auf die Metternich ist lohnend, allein schon wegen der einzigartigen Aussicht auf die stille Moselschleife tief unten. Von der Ruine zu Fuß weiter hoch, wird nach wenigen 100 m die sog. Dreikreuzkapelle erreicht, hinter der sich nach weiteren Schritten ein mit Bäumen bewachsenes Gräberfeld erstreckt: der Judenfriedhof. 1309 hatte Johann von Braunshorn von Heinrich VII. das Privileg erhalten, 10 Judenfamilien in der geplanten Stadt Beilstein aufzunehmen. Seit dem Mittelalter liegt die Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde hinter dem Burgbering "Auf dem Hahn". Der noch gut erhaltene Friedhof weist eine geschlossene Belegung seit dem 18. Jahrhundert bis 1942 auf.

Die Region

„Zu Gast im Kloster Maria Engelport“ ist ein Angebot für Menschen, die in der Einfachheit des Klosterlebens sich eine Auszeit nehmen möchten. Aber auch ein Tagesausflug zu Fuß von Beilstein aus lohnt sich: als Wegstrecke ausgewiesen ist folgende Route: Beilstein - Schafstall - Kloster Maria Engelport - Pulgersmühle - Weißmühle - Beilstein. Wer gut zu Fuß ist, kommt mit ca. 4 Stunden gut aus.

Ähnlich Beilstein, so war moselaufwärts auch Senheim im Mittelalter ummauert. 1839 fiel der größte Teil des Dorfes einem großen Brand zum Opfer. Neben der kath. Pfarrkirche St. Katharina mit einem Westturm in spätromanischen Formen ist das Burghaus, eine ehemalige Vogtei, hervorzuheben. Es handelt sich hierbei um einen viergeschossigen adeligen Wohnturm des 13. Jahrhunderts mit steilem Giebeldach und seitlichem Kamin.

Empfohlene Zitierweise

Bernd Brauksiepe: Beilstein - Karmeliterkloster. Touristische Informationen. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/beilstein-karmeliterkloster/touristische-informationen.html> (Letzter Aufruf: 07.12.19)