Klöster in Rheinhessen

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Über Architektur und Aussehen der Kirche und Klosteranlage von Gummersheim erfährt man aus der Zeit des Klosters nichts. Um 1600 war die Kirche noch vollkommen erhalten, ihre Glocken und Altäre allerdings fehlten. Auch die von einer Ringmauer umgebenen Klostergebäude waren ebenso wie die landwirtschaftlichen Gebäude noch vorhanden.[Anm. 1] 1624 stand dann nur noch die Hälfte der Kirche, 1715 war von den Klostergebäuden das Refektorium noch erhalten.[Anm. 2] Erst 1816 wurden die letzten Gebäudereste, namentlich die Ökonomiegebäude abgerissen. Sechs Pfeiler, die sich als letzte Überreste erhalten hatten, wurden 1882 entfernt.[Anm. 3]


Anmerkungen:

  1. Nach einem Bericht im Archiv des Klosters Arnstein; siehe Krings, Frauenklöster Prämonstratenser, S.167f. Zurück
  2. Ebenda Zurück
  3. Gredy, Geschichte der freien Reichsstadt "Odernheim", S.290 und 324 Zurück

Empfohlene Zitierweise

Dr. Reinhard Schmid: Gau - Odernheim (Gummersheim, Petersberg). Baugeschichte. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/gau-odernheim-gummersheim-petersberg/baugeschichte.html> (Letzter Aufruf: 17.11.17)