Geschichtlicher Abriss des Klosters St. Alban (Mainz)

0.1.Spätrömische Coemeterialkirche

Stadtansicht 1518 - Hl. Alban

Das Kloster und spätere Ritterstift St. Alban, von dem sich heute keine baulichen Überreste mehr erhalten haben, gehörte zu den ältesten und bedeutendsten Kirchen von Mainz. Ihre Anfänge reichen  bis in spätrömische Zeit zurück, als der Legende zufolge der heilige Alban nach erlittenem Martyrium mit seinem abgeschlagenen Haupt in den Händen zu dem Friedhof im Süden vor der Stadt lief und sich hier in sein Grab legte. Über seinem Grab wurde dann jene große spätrömische Coemeterialkirche des 5. Jahrhunderts errichtet, auf deren sehr gut erhaltene Fundamente man bei den Ausgrabungen in den Jahren 1907-1911 stieß. Es handelte sich dabei um einen Rechteckbau mit im Vergleich zu ähnlichen Bauwerken bemerkenswerten Ausmaßen: die Seitenlänge betrug 14,60: 29,60 m, was 50: 100 römischen Fuß entspricht, ihr Flächeninhalt betrug 367 m². Grabsteine eines Abtes Pertram und eines Priesters Badegisel aus der Zeit um 700 belegen, dass an dieser Kirche auch schon eine mönchsähnliche Gemeinschaft bestanden hat, die wohl nach einer Mischregel lebte. In mehreren Urkunden des 8. Jahrhunderts wird diese bzw. ihre Kirche als Grundstücksanlieger genannt.

Gegen Ende des 8. Jahrhunderts begann Erzbischof Richulf von Mainz (787-813)  an der Stelle dieser alten Kirche mit der Errichtung einer gewaltigen Klosteranlage, einer der größten Kirchenbauten der karolingischen Zeit. Sie wurde am 1. Dezember 805 geweiht, nachdem Karl der Große, der an Gründung und Ausstattung des Klosters beteiligt gewesen sein soll, zuvor schon seine am 10. August 794 in Frankfurt verstorbene Gemahlin Fastrada hier beisetzen ließ.

0.2.Herausragende Bedeutung im 9. und 10. Jahrhundert

Angesichts seiner Größe und der von den Zeitgenossen gerühmten prunkvollen Ausstattung kam St. Alban in den beiden folgenden Jahrhunderten eine weit über die Grenzen von Mainz hinausreichende Bedeutung zu. Häufig tagten hier wichtige Reichs- und Kirchenversammlungen, auch die Existenz einer Königspfalz in St. Alban wird diskutiert. Einen besonders engen Kontakt hatte das Kloster zu Otto I., der sich mehrfach in St. Alban aufhielt und hier auch urkundete.  Drei seiner Kinder, die Tochter Liutgard († 953), der Schwabenherzog Liudolf († 957) und natürlich auch sein Sohn Wilhelm († 968), der als Mainzer Erzbischof zumindest zeitweilig in Personalunion St. Alban vorgestanden hatte, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Ein Diplom Ottos I. von 958, in welchem er dem Kloster zum Seelenheil seines Sohnes Liudolf sein Eigengut in Oberneisen (heute Rhein-Lahn-Kreis) schenkt, ist die einzige Urkunde für St. Alban, die sich aus dieser frühen Zeit erhalten hat.

In ottonischer Zeit wurde St. Alban auch zu einem bedeutenden Zentrum liturgischen Kulturschaffens. Hier entstand in den Jahren zwischen 950 und 962 das sogenannte Mainzer oder ottonischen Pontificale, welches wenig später in Rom übernommen wurde und weltweite Gültigkeit in der katholischen Kirche erlangte. Im Zusammenhang damit entstand in St. Alban in den Jahren vor 962 auch der Krönungsordo mit der Liturgie für die Kaiserkrönung Ottos I. 962 in Rom.

0.3.„Zweiter Mainzer Dom“

Statue St. Alban

Für die Mainzer Erzbischöfe war St. Alban in den beiden ersten Jahrhunderten seines Bestehens bis zum Domneubau des Willigis gewissermaßen ein zweiter Dom, genau wie der heilige Alban in dieser Zeit auch als zweiter Mainzer Diözesanpatron galt. In der Klosterkirche  fanden fast alle Erzbischöfe von Richulf († 813) bis Rupert († 975) ihre letzte Ruhestätte. Dass St. Alban als angestammte Grablege der Mainzer Oberhirten empfunden wurde, bewies Erzbischof Hiltibert (927-937)  im Jahre 935, als er die Gebeine von 10 spätrömischen und fränkischen Bischöfen aus der Zeit vor Bonifatius aus der verfallenen Hilariuskapelle im Zahlbacher Tal nach St. Alban transferieren und sie hier vor dem Altar der Apostel in einem gemeinsamen Sarkophag beisetzen ließ.

St. Alban markierte aber nicht nur das Ende, sondern auch den Beginn der Laufbahn eines Mainzer Erzbischofs. Hier nämlich legten die Erzbischöfe bis 1419 erstmals das ihnen aus Rom übersandte Pallium an, nachdem es, wie zuvor in Rom eine Nacht auf dem Grab des hl. Petrus, auch hier eine Nacht am Grab des hl. Alban niedergelegt worden war.

Eine wichtige Rolle spielte St. Alban im 9. und 10. Jahrhundert im Rahmen der Mission. Nachdem schon im Juni 826 der Dänenkönig Harold mit seiner Familie und seinem Gefolge von Erzbischof Otgar (826-847) in der Klosterkirche getauft worden war, wurde im Jahr 960 der Mönch Libutius von St. Alban zum Missionsbischof für das russische Fürstentum von Kiew geweiht. Da er kurz vor Antritt seiner Reise starb, begab sich an seiner Stelle der Mönch Adalbert von St. Maximin ebenfalls von St. Alban aus in den Osten, wo ihm ein dauernder Erfolg freilich nicht beschieden war.

Diese, wenn man so will, „große Zeit“ von St. Alban fand mit Erzbischof Willigis (975-1011) weitestgehend ihr Ende. Sein Hauptaugenmerk galt vor allem den Kollegiatstiften, als erster Mainzer Erzbischof seit langer Zeit fand er seine letzte Ruhestätte nicht in St. Alban, sondern in seiner Gründung St. Stephan. Mit dem Domneubau schuf er zudem in der Stadt eine neue repräsentative Kathedrale. Man kann das Handeln von Willigis durchaus als Reform verstehen, da St. Alban sich nach dem Verlust der bisherigen „Kathedralfunktion“ nun erst wirklich auf sein eigentliches Wesen als Benediktinerkloster konzentrieren konnte. Möglicherweise fand nun auch erst die direkte Unterstellung unter den Erzbischof ein Ende, so dass St. Alban fortan unter der Leitung eigener Äbte gestanden hat.

0.4.Inanspruchnahme durch die Mainzer Erzbischöfe

Freilich war ein weitgehend unabhängiges, allein dem benediktinischen Geist verpflichtetes monastisches Leben unmittelbar vor der Erzbischofsmetropole nicht möglich. Denn spätestens mit Ruthard (1089-1109) begannen die Mainzer Erzbischöfe, die reichen Ressourcen des Klosters im Dienste ihrer eigenen Politik heranzuziehen. Drei Propsteien musste St. Alban in den folgenden Jahren und im erzbischöflichen Auftrag fast ausschließlich aus eigener materieller Kraft errichten: St. Justin in Höchst, dessen stark baufällig gewordene Kirche Ruthard der Abtei wahrscheinlich schon in seinem ersten Regierungsjahr übertrug, das spätere Kloster Johannisberg im Rheingau, zu dessen Errichtung St. Alban wahrscheinlich nur wenige Jahre nach St. Justin mit dem sogenannten Bischofsberg lediglich den Grund und Boden übertragen bekam, sowie eine Kapelle in Weimar bei Kassel (heute Ortsteil von Ahnatal) mit Zubehör und weiterem Besitz in der Umgebung. Letztere Übertragung erfolgte aus Laienhand, doch erscheint auch hier eine Beteiligung Ruthards wahrscheinlich.

Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken (1110-1137) nutzte St. Alban auch wieder häufiger für repräsentative Zwecke und scheute sich auch nicht vor „materiellen Anleihen“ zur Finanzierung seiner Politik zurück. Im Jahre 1122 entnahm er „aus Geldnot“ dem Klosterschatz von St. Alban einen goldenen Abendmahlskelch sowie 177 Mark Silber. Auch die Äbte von St. Alban wurden im 12. Jahrhundert teilweise sehr stark in Anspruch genommen  und spielten im erzbischöflichen Beraterkreis eine teilweise herausragende Rolle.

0.5.Starke Verschuldung und neuer Aufschwung

Die starke Beanspruchung des Klosters durch die Erzbischöfe, zahlreiche Auseinandersetzungen mit kleineren und größeren weltlichen Herren, die klösterlichen Besitz und Rechte okkupierten, sowie die zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen, die Mainz und das städtische Umland in dieser Zeit erschütterten, blieben nicht ohne Auswirkungen auf die materielle Basis und das innere Leben von St. Alban. Schon Mitte des 12. Jahrhunderts  finden sich Hinweise auf eine zunehmende Verschuldung des Klosters, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts offenbar bedrohliche Ausmaße angenommen hatte. Innere Konflikte kamen hinzu. Um 1219 wurde ein Mönch Christian von St. Alban gegenüber seinem Abt Wolverad und Mitbrüdern gewalttätig. Dennoch wurde er Abt des Klosters Disibodenberg, was ihn aber nicht davon abhielt, weiterhin in Mainz sein Unwesen zu treiben. Nicht nur, dass er hier auch gegen Wolverads Nachfolger Abt Gebeno intrigierte, er soll sogar zwei Nonnen des Klosters Maria Dalheim entführt und verletzt haben.

In der Folgezeit konnte sich St. Alban aber nochmals erholen und – im Unterschied zu den meisten anderen Benediktinerklöstern dieser Zeit – sogar wieder eine durchaus beachtliche geistig-spirituelle Höhe erreichen. Auch die Mainzer Erzbischöfe erkannten dies und übertrugen Äbten von St. Alban im 12. Jahrhundert mehrfach in Personalunion die Leitung anderer Klöster (1219 St. Marcellinus und Petrus in Seligenstadt, 1235 St. Ferrutius in Bleidenstadt, 1268 das benachbarte Kloster St. Jacob). Zahlreiche Schenkungen und Seelgerätstiftungen durch Angehörige der Mainzer Geistlichkeit und Einwohner der Stadt belegen namentlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts den intakten monastischen Geist in St. Alban.

0.6.Zerstörung 1329, Ende des monastischen Geistes

Mit dem beginnenden 14. Jahrhundert änderte sich dieses Bild freilich. Unter Abt Sibold von Wolfskehlen (1308-1330) kam es zu schweren inneren Auseinandersetzungen und am 10. August 1329 brachte dann die teilweise Zerstörung der Klosteranlagen und die Vertreibung der Mönche im Zuge des Kampfes zwischen Heinrich von Virneburg und Balduin von Luxemburg um das Mainzer Erzstift im gewissen Sinne ein Ende des klösterlichen Lebens in St. Alban. Zwar wurde der Gottesdienst in der Albanskirche zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen, den Großteil der zerstörten Klostergebäude scheint man aber nicht wieder aufgebaut zu haben. Während des erzwungenen Exils nach 1329 wohnten die Angehörigen von St. Alban verstreut in den einzelnen Kurien des Klosters und dieses angenehme Leben wieder aufzugeben waren sie später nicht mehr bereit. St. Alban nahm so im Laufe des 14. Jahrhunderts verfassungsmäßig immer mehr den Charakter eines Kanonikerstifts  an, woran auch die vorübergehende Inkorporation in das Mainzer Erzstift im Jahre 1399 nichts änderte, zumal diese primär nur der finanziellen Unterstützung Erzbischof Johanns II. dienen sollte.

0.7.Umwandlung in ein Ritterstift 1419

Wie wenig es diesem Erzbischof Johann II. von Nassau (1397-1419) wirklich um klösterliche Reformen ging, zeigt der Umstand, dass er sich nur wenige Jahre später ohne großen Widerstand für den Plan gewinnen ließ, das Kloster St. Alban in ein Stift umzuwandeln. Nach den Reformstatuten, die während des Konstanzer Konzils im Kloster Petershausen beschlossen worden waren, erschien diese Umwandlung den Klosterangehörigen von St. Alban nämlich als einziger Ausweg, um eine drohende Rückführung zu einem strengen benediktinischen Leben zu verhindern. Nachdem er sich zuvor in einem Schreiben an den Papst für diese Lösung ausgesprochen hatte, vollzog Johann II. im August 1419 im Auftrag Papst Martins V. die Umwandlung des Klosters St. Alban in ein Kanonikerstift mit 20 Kanonikaten und ebenso vielen Vikarien. Seit 1423 wurden vier dieser Pfründen nicht besetzt, um mit ihren Einkünften Schulden und andere Belastungen abzutragen. Nach dem Tod des letzten Abtes Hartmann Geinheimer von Guntersblum noch im Jahr der Umwandlung 1419 wurde in St. Alban die Propstei errichtet und 1420 mit dem Mainzer Domkustos Philipp Flach von Schwarzenberg besetzt.

Die von den Zeitgenossen häufig kritisierte exklusive soziale Zusammensetzung, die schon seit langer Zeit für den Benediktinerkonvent kennzeichnend gewesen war, fand im Stift ihre Fortsetzung, denn Papst Martin V. verfügte gleich 1419, dass nur Kanoniker adliger oder zumindest ritterbürtiger Abkunft aufgenommen werden dürfen. Diese Exklusivität und das offensichtlich vornehme Gebaren der Stiftsherren von St. Alban veranlassten später den Mainzer Historiographen und Dekan von St. Mauritius, Hebelin von Heimbach, zu seiner zynischen Bemerkung, dass Jesus Christus in St. Alban abgewiesen werden würde; da weder sein Vater noch seine Mutter ritterbürtiger Abkunft waren, würde er dem Ansehen von St. Alban zu sehr schaden.

0.8.Geschichte des Stifts St. Alban

Eine dauerhafte Konsolidierung der inneren Verhältnisse war dem neuen Stift auf dem Albansberg aber nicht vergönnt. In der Fehde zwischen Erzbischof Diether von Isenburg und Kurfürst Friedrich von der Pfalz wurden die Stiftsgebäude 1460 zwar durch pfälzische Truppen beschädigt, schlimmere Schäden konnten durch Geldzahlungen verhindert werden. In den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts begann man dann mit größeren Wiederherstellungsmaßnahmen. Der Mainzer Administrator Adalbert von Sachsen (1482-1484) rief 1483 zur Unterstützung dieser Maßnahmen auf, ebenso Erzbischof Berthold von Henneberg (1484-1504) im Jahre 1486. Wahrscheinlich wurde jetzt erst der gewaltige gotische Chor errichtet, der auf mehreren Abbildungen gut zu erkennen ist. Man kann annehmen, dass ein kompletter Umbau im gotischen Stil geplant war, was jedoch durch die kriegerischen Ereignisse der folgenden Zeiten verhindert wurde.

Der Abend des 28. August 1552 brachte dann weitestgehend das Ende des kirchlichen Lebens auf dem Albansberg. St. Alban wurde von den Truppen des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach ausgeraubt, zerstört und angezündet. Die ganze innere Einrichtung der Kirche, alle Altäre, Bilder und Türen wurden zerschlagen, die Handschriften der Klosterbibliothek entweder verbrannt oder geraubt, die Glocken und Leuchter als Geschützmaterial eingeschmolzen. Zurück blieb ein Trümmerfeld, nur der gotische Chor, wenige Mauern und die ehemalige Sakristei standen noch.

Da in der Kirche keine Gottesdienste mehr abgehalten werden konnten, zogen die Stiftsherren in die Stadt, wo sie zunächst die Kirche der Dominikaner mitbenutzen durften, seit 1664 fanden sie Aufnahme beim Stift St. Stephan. Nach 1682 feierten sie ihren Chordienst dann bis zur Aufhebung des Stifts 1802 gemeinsam mit den vertriebenen Stiftsherren von St Ferrutius in Bleidenstadt in der St. Sebastianskapelle auf dem Höfchen beim Dom.

0.9.Schicksal der kirchlichen Gebäude auf dem Albansberg

Nachdem die Ruinen auf dem Albansberg lange Jahre verödeten, erweckten angebliche Reliquienfunde 1603 wieder das Interesse an diesem Ort. Die noch stehende ehemalige Sakristei wurde wieder für den kirchlichen Gebrauch hergerichtet und geweiht. Da sich dieses Kapellchen regen Zuspruchs erfreute, plante man hier wieder eine größere Kirche zu errichten. Erzbischof Johann Schweikard von Kronberg (1604-1626) stiftete sogar 1000 Gulden aus seinem Privatvermögen. Seele des ganzen Unternehmens aber war der Stiftsdekan Gerhard Wolfgang von Heusenstamm, mit dessen Tod 1605 auch der Elan des Wiederaubaus dahin war. Soweit noch Mittel vorhanden waren, wurden die Arbeiten fortgeführt, doch schon 1618 und 1621 wurde den Franziskanern und den Kapuzinern gestattet, Steine zum Bau ihrer Kirchen vom Albansberg zu holen. Die heute im Domkreuzgang stehende Albansstatue kam auf diesem Wege zunächst zu den Kapuzinern. Auch die Schweden errichteten nach ihrem Einzug in Mainz 1631 ihre Feste Gustavsburg mit Steinen von St. Alban. In diesem Zusammenhang fiel dann auch der gotische Chor. Was die Schweden noch stehen gelassen hatten, wurde 1659 und 1660 unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1647-1673) zum Bau der Festungswerke endgültig abgebrochen. Diese Zerstörung ging bis tief in die Fundamente hinein, die teilweise mit Pulver gesprengt wurden. Sprenglöcher aus dieser Zeit wurden bei den letzten Ausgrabungen gefunden.

Auch dem Versuch des Propstes von St. Alban, Christoph Rudolf von Stadion (1638-1700), mit dem Bau einer kleinen, dem heiligen Alban geweihten Kapelle 1684 das Andenken an die große Vergangenheit dieses Ortes nicht gänzlich untergehen zu lassen, war kein langer Erfolg beschieden. Vier Jahre später wurde diese beim Einmarsch der Franzosen wieder zerstört. Zwar ließ sie von Stadion nach der Rückeroberung der Stadt wieder aufbauen, doch mit der Belagerung von Mainz im Jahre 1793 ging auch diese letzte Erinnerung an St. Alban unter.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Mainz - St. Alban. Geschichtlicher Abriss. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-alban/geschichtlicher-abriss.html> (Letzter Aufruf: 19.11.19)