Klöster in Rheinhessen

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Besitzgeschichte des Klosters Nikomedes (Mainz)

Nachdem die Beginengemeinschaft bei St. Nikomedes zunächst zur Pfarrei St. Nikolaus auf der Steig gehört hatte, wurde sie nach dem Übertritt zum Benediktinerorden 1458 dem Abt von St. Jakob unterstellt, was in der Urkunde als Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes geschildert wird. Im Rahmen seiner Fürsorgepflicht inkorporierte der Abt der Frauengemeinschaft in diesem Jahr zur Aufbesserung ihrer materiellen Grundlagen dann auch gleich die vor dem Tor seines Klosters gelegene Allerheiligenkapelle mit allen dazugehörigen Einkünften. Ansonsten hatte das Kloster nur sehr geringe wirtschaftliche Mittel, weshalb auch stets über sehr große Not geklagt wird. In einigermaßen guten Zeiten umfasste der Konvent dennoch bis zu zehn Frauen, die zumeist Mainzer Bürgerfamilien entstammten.

Empfohlene Zitierweise

Schmid, Reinhard: Mainz - St. Nikomedes. Besitzgeschichte. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-nikomedes/besitzgeschichte.html> (Letzter Aufruf: 16.07.19)