Klöster Eifel-Ahr

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Adressen

Touristeninfo
Hocheifel-Nürburgring

Kirchstraße 15-19
53518 Adenau
Tel.: 02691/305122
Fax: 02691/305196
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Stadt Adenau
Kirchstraße 15
53518 Adenau
Tel.: 02691/305704
Fax: 02691/305799
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Heimat und Zunftmuseum
Verein für Heimatpflege e.V.

In der Holl 15
53518 Adenau
Tel.: 02691/932316
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Hinweise

Wandern

Auf den Spuren der Ordensritter

Der Wanderweg führt Sie von der Nürburg nach Adenau und in das unmittelbare Umland. Sie machen unter anderem Station an der Pfarrkirche St. Johannes, der Johanniter-Kommende und im städtischen Heimatmuseum.

Auf den Spuren der
"Grünen Hölle"

Unternehmen Sie eine spannende Erkundungstour zum Nürburgring und besichtigen Sie die legendäre Nordschleife der Rennstrecke, auch bekannt als "Grüne Hölle".

Fürstin-Margaretha-Weg

Diese Route führt Sie durch das ehemalige Fürstentum von Margaretha von Arenberg und bietet einzigartige Ausblicke über die Vulkaneifel.

Gastronomie

Landgasthaus Wiesenhof
Ahrtalstraße 55
53533 Eichenbach
Tel.: 02694/378
Fax: 02694/672
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Restaurant Am Eichenbach
Frohnhofenerstraße 39
53533 Eichenbach
Tel: 02694/785
Fax: 02694/318
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Landhaus Sonnenhof GmbH
Sonnenberg 10 mit Zufahrt über Hirzensteinstraße
53518 Adenau
Tel.: 02691/92270
Fax: 02691/8664
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Touristische Informationen

Das Kloster

Das Franziskanerorden in Adenau existierte von 1642 bis 1803 und besaß direkte Bezüge zu dem gleichnamigen Orden im benachbarten Ahrweiler. Bereits 1647 waren entsprechende Mittel vorhanden, um auf dem Ölberg ein Kloster zu errichten und den Orden langfristig in Adenau zu etablieren. Nur wenige Jahre danach entstand in un-
mittelbarer Nähe eine Klosterkirche, über deren Aussehen man heute - wie im Falle des Klosters - nur spekulieren kann. Gewiss ist, dass die Kirche einen Hochaltar mit zwei Bildern besaß: "Christus am Ölberg" und "St. Antonius von Padua". Darüber hinaus ist bekannt, dass das Chorgestühl 18 Sitze umfasste. Im Zuge der Säkularistion wurden die Franziskaner gezwungen Adenau zu verlassen. Die Stadtgemeinde ließ das Kloster zunächst versteigern, bevor das baufällige Gebäude im Jahre 1825 abgerissen wurde. Sowohl das Klostergebäude als auch die Klosterkirche existieren heute nicht mehr. Vielmehr erstreckt sich heute ein Friedhof auf dem einstigen Klostergelände.

Die Stadt

Die Stadt Adenau liegt in der Vulkaneifel, nur wenige Kilometer entfernt von der Hohen Acht und der Nürburg. Die landschaftliche reizvolle Lage bewirkt nicht zuletzt, dass Adenau ein beliebter Ferienort in Rheinland-Pfalz ist und der Fremdenverkehr nach wie vor eine wichtige Einahmequelle darstellt. Die Stadt bildet das Zentrum der gleich-
namigen Verbandsgemeinde und versteht sich nicht nur als Dienstleistungs- und Gewerbezentrum für die umliegenden Gemeinden, sondern auch als kultureller Mittel-
punkt mit einer langen Historie. Die geschichtliche Bedeutung Adenaus leitet sich aus der Jahrhunderte langen Anwesenheit der Johanniter und der Malteser ab, die bis zur Säkularisation (1803) die politischen und wirtschaftlichen Fäden in der Hand hatten.

Bereits 992 wird Adenau unter der Bezeichnung "Adenova" erstmals in einer Urkunde von Kaiser Otto III. erwähnt. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich die Siedlung im Zusammenhang mit der benachbarten Nürburg zu einem bedeutenden Sitz der lokalen Grafen von Are und von Nürburg. Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte die Schenkung des Adenauer Landes an das Kölner Erzbistum, welches in der damaligen Zeit starke Expansionen in der Eifel durchführte. In diesem Zusammenhang entstand das kur-
kölnische Amt Nürburg, in dem Adenau zwar eine untergeordnete Rolle einnahm, als Standort eines Untergerichts aber dennoch das Marktrecht erhielt. Die Stürmung und damit verbundene Zerstörung des Amtssitzes Nürburg durch französische Truppen bewirkte Ende des 17. Jahrhunderts die Ernennung Adenaus zum neuen Amtssitz, woraufhin der Ort zum herrschaftlichen und wirtschaftlichen Zentrum der Region aufstieg. Aus dieser Blütezeit stammen einige Sehenswürdigkeiten, wie die frühneu-
zeitlichen Fachwerkbauten im Ortszentrum. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch des Buttermarktviertels sowie des Marktplatzes mit der Pfarrkirche St. Johannes und der Erlöserkirche. Wer einen Blick in die regionale Wirtschaftsgeschichte werfen möchte, der sollte das Heimat- und Zunftmuseum sowie das Eifeler Bauernmuseum besuchen.

Die Region

Die Region um Adenau ist durch die Höhenzüge der Vulkaneifel geprägt, wo man eine Vielzahl von Freizeitangeboten wahrnehmen kann. Doch auch individuelle Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad sind entlang der gut ausgebauten Wander- und Fahrradwege ohne Weiteres möglich. Zu den besonderen Attraktionen gehören die von den Touristenzentren organisierten Themenpfade mit geologischen und historischen Hinter-
grund. Darüber hinaus bietet die hervorragende Infrastruktur viele Möglichkeiten, um die Region auch auf dem Fahrrad zu erkunden.

Von Adenau lassen sich die nahen Burgen Altenahr, Aremberg, Rheineck, Landskron (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Mayschoss sowie das Wasserschloss Ahrental bequem erreichen. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch des Waldlehrpfades bei Kirchberg, wo sich die unverwechselbare Eifelnatur des Adenauer Lands mit ihrem hohen Freizeitwert besonders gut genießen lässt. Für Motorsportbegeisterte empfiehlt sich der Besuch des Nürburgrings, der sich um die Nürburg und die Hohe Acht schlängelt. Wer hingegen Ruhe und Entspannung sucht, der findet in den Ahr-Thermenin Bad Neuenahr-Ahrweiler und in den Römerthermen in Bad Breisig zahlreiche Angebote.

Empfohlene Zitierweise

Brauksiepe, Bernd: Adenau - Franziskanerkloster. Touristische Informationen. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/eifel-ahr/adenau-franziskanerkloster/touristische-informationen.html> (Letzter Aufruf: 22.11.19)