Archivalien und Literatur des Klosters Wolf (Traben-Trarbach)

Klosterarchiv und -bibliothek

Das Archiv der Marienkirche ist dem Wolfer Pfarrarchiv angegliedert. Es zählt – neben wenigen Renten- und Einkünfte-Verzeichnissen – vierzig Urkunden. Die Wolfer Annalen sind in Latein abgefasst. Sie liegen in einer Abschrift vor, die 1782 der Wolfer Pfarrer Johann Nikolaus Caspari gefertigt hat. Die Übersetzung der Annalen ins Deutsche erfolgte um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Aufzeichnung der Annalen in lateinischer Sprache stammt, so wird vermutet, von den Klosterbrüdern Peter Mulling (ehemaliger Schüler von S. German, Trier) und Adam Rees. Eine lückenlose Geschichte des früher auch als Stift bezeichneten Klosters ist durch das Wolfer Schöffenbuch, die Annalen und weiteren Gemeindeakten gewährleistet.

Benutzte Literatur

  • Günther Böse: Die erste Wolfer Pfarrkirche. In: Festschrift zum Jubiläum der Ev. Kirche zu Wolf 1685-1985. Wolf 1985, S. 3-22.
  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Rheinland-Pfalz Saarland. 2. erw. Auflage. Darmstadt, 1983.
  • Kurt Düwell, Franz Irsigler (Hrsg.): Trier in der Neuzeit. Band. 3. Trier 1988, S. 257ff.
  • Gerhard Faix: Gabriel Biel und die Brüder vom Gemeinsamen Leben. Tübingen 1999.
  • Karl-Josef Gilles: Spätrömische Siedlungsspuren vom Göckelsberg (Kloster Wolf). In: Wanderungen um Kröv. Kröv 1980, S. 3-6.
  • Karl-Josef Gilles: Spätrömische Hohensiedlungen in Eifel und Hunsrück. In: Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete. Nr. 7. Trier 1985.
  • Franz-Josef Heyen: Die Brüder vom Gemeinsamen Leben in St. German. Neues Trierisches Jahrbuch. 1962, S. 16-27.
  • Ulrich Hinz: Die Brüder vom Gemeinsamen Leben im Jahrhundert der Reformation, Tübingen 1997.
  • Die Kunstdenkmäler der Rheinlandprovinz, 15. Band, I. Abteilung: Die Kunstdenkmäler des Kreises Bernkastel (bearbeitet von Hans Vogt). Nachdruck der Ausgabe von Düsseldorf 1935, Trier 1981.
  • Heinrich Adolf Grimm: Die Annalen des Klosters Wolf 1478-1503. Trierische Chronik. NF XII. 1915/16. S. 10-17.
  • W. Leesch, Persoons, E., Weiler, G.(Hg.): Monasticon Fratrum Vitae Communis. Teil 2: Deutschland. Brüssel 1979, S. 229f.
  • Ferdinand Pauly: Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum. Trier Bd. 2: Das Landkapitel Piesport, Boppard und Ochtendung. Trier 1961, S. 73 f., sowie Bd. 10:  Zusammenfassung und Ergebnisse. Koblenz 1976, S. 32, 80, 155, 303, 361, 453f.
  • Peter Schößler: Vermessungsarbeiten am Wolfer Kloster. Jahrbuch Bernkastel-Wittlich. 2001, S. 268ff.
  • Peter Schößler: Aufnahme und Darstellung der Ruinen des Wolfer Klosters, Diplomarbeit an der Fachhochschule Mainz 1999, Fachbereich I, Fachrichtung Geoinformatik und Vermessung, Mainz 1999.
  • Reinhold Schommers: Spuren der Reformation an der Mosel. Erfolg und Scheitern von Reformationsversuchen zwischen Trarbach und Cochem, Vortrag anlässlich der 113. Tagung des Verbandes Ev. Diasporapfarrer im Rheinland, 31.5.1983.

Empfohlene Zitierweise

Bernd Brauksiepe: Traben-Trarbach - Kloster Wolf. Archivalien und Literatur. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/mosel-saar/traben-trarbach-kloster-wolf/archivalien-und-literatur.html> (Letzter Aufruf: 19.10.18)