Besitzgeschichte des Klosters Niederehe (Üxheim)

Adelige, Kleriker und Laien unterstützten die Schwestern bei Gründung und Bau des Klosters mit Stiftungen und Schenkungen. Eine Auflistung über den materiellen Besitz ergab beispielhaft: Vor 1200 ein Haus, Äcker und Wiesen in Rokkeskyll als Lehen der Grafen von Vianden; 1203 Weinberge in Ahrweiler und Bachem, im gleichen Jahr in Loogh ein Haus, zwei Scheunen und 64 Morgen Land (ab 1697 verpachtet); 1293 Güter bei Kathwinkel und Weltersberg, 1302 Wald in Üxheim, 1303 allg. Besitz in Heyroth, 1316 ein Haus in Flesten, 1339 Güter in Hoynbule, Güter (vineae) in Ediger (zugehörig zum Antoniusalter in der Klosterkirche), 1365 ein Haus in Walsdorf, dito ein Schäfergut in Stroheich, 1412 Weinberge in Klotten, 1468 Zinserträge aus Oberehe.

Nach der Umwandlung in ein Männerkloster gingen alle früheren Besitzungen o h n e Lasten und Abgaben an die neue Leitung über. Das KlosterNiederehe kam  zu weiterem Wohlstand: 1515 Zehnt in Gundingen; Zins in Basberg, Nohn, Stroheich, Walsdorf und Ahrdorf; 1610 Verpachtungen bzw. Erträgnisse von Ländereien in Üxheim; 1634 Verpachtung bzw. Erträgnisse von Gütern in Kradenbach incl. Einnahmen des Priors aus Holzkohlenverkauf; 1682 Verpachtung in Berndorf, etc.

Empfohlene Zitierweise

Brauksiepe, Bernd: Üxheim - Kloster Niederehe. Besitzgeschichte. In: Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz, URL: <http:⁄⁄www.klosterlexikon-rlp.de/eifel-ahr/uexheim-kloster-niederehe/besitzgeschichte.html> (Letzter Aufruf: 16.07.19)